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Klasse Idee:

Die Geschichte dazu gibts hier.

 

Komische Screenshots

Der ganze Klimmbimm außen herum versperrt nur den Blick auf das wesentliche. Wer macht denn sowas? Wenn ich mir die App-Screenshots anschaue, will ich die App sehen und nicht wie toll ein iPhone aussieht…

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Stromsparen beim NAS Bau

Stromsparen beim NAS Bau

Das erste zu erreichende Ziel, war Sparsamkeit beim Stromverbrauch. Das NAS läuft 24 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr. Bei der Laufzeit sollte der Rechner nicht auch noch 100 W im Ruhezustand und 200 W in der Spitze verbraten. 100 W Leistungsaufnahme würden bei meinem Stromtarif immerhin 190,- € pro Jahr kosten. Schöner wären da durchschnittliche 50-60 W um im Bereich von 100,- € pro Jahr zu bleiben.

Mein erster Gedanke ging zu Barebones und µ-ATX Boards und irgendwas DualCore-mäßiges. Kleine Tower und Barebones haben aber das Problem mit Hitzestaus. Mit einer Platte ist das nicht so gravierend. Aber ich wollte vier Festplatten verbauen und die erzeugen nunmal ordentlich Wärme. Barebones fielen also aus.

Durch Zufall stieß ich auf einen Heise-Artikel über AMDs neue APU Boards. APUs sind CPUs mit einer integrierten GPU (Grafikprozessor). Bei Amazon fand ich das Asus E35M1-M PRO µ-ATX Board. Dieses ist bestückt mit einer AMD Fusion APU E-350 Dual-Core CPU mit einer integrierten ATI Radeon™ HD 6310 GPU. Die APU ist auf die Platine aufgelötet – wie man das auch von vielen Intel Atom™ Boards kennt – und mit einem großen Kühlkörper ausgestattet. Bei Amazon gabs das AMD E35M1-M PRO für angenehme 120,- €. Alex d’rauf, alles fertig. Ich mußte mich weder um CPU, noch Leitpaste, noch Lüfter kümmern.

Im Paket liegt noch ein kleiner (sehr kleiner!) Lüfter dabei. Diesen anzubringen war etwas schwieriger, da für die Schrauben keine Löcher angebracht sind. Man schraubt den Lüfter zwischen die Lamellen (das zumindest hab ich so erraten, weil aus der beiligenden “Anleitung” ging das überhaupt nicht wirklich hervor), was zum Einen extrem schlecht geht (und anfänglich auch hält, bis man die richtige Position gefunden hat) und zum Zweiten nicht gerade aussieht, als würde es dafür gedacht sein, auch mal wieder abgeschraubt zu werden.

Bestückt habe ich das Board mit 4 GB 1333 DDR3 Kingston Value-RAM (2 Riegel). Das Board unterstützt zwar nur 1066er Speicher, aber der war mir im Vergleich zum 1333 zu teuer (ca. Faktor 2). Die 4 GB kosteten nur 26,90€.

Laut Spezifikation benötigt das E35M1-M PRO gerade einmal 18 W – in der Spitze! Im Ruhezustand (Idle) sollen etwa 9 W d’rauf gehen. Diese Werte finde ich absolut vertretbar und liegen innerhalb meiner Zielvorgaben zum Stromsparen. Außerdem war der Preis von 120,- € super und brachte mich dem Ziel, unter 400 € zu bleiben deutlich näher.

Bisherige Kosten:

Bauteil Kosten
Motherboard mit EPU (CPU & GPU) 120,- €
Speicher, 2 x 2 GB Kingston 1333 DDR3 Value RAM 27,- €
Gesamt 147,- €
./. angedachtes Gesamtbudget 400,- €
Rest-Budget 253,- €

Im Nächsten Teil widme ich mich dem Tower.

Ich baue mir ein NAS – für unter 400 €

Ich baue mir ein NAS – für unter 400 €

Als neulich mein Desktop-Rechner den Geist aufgab und ich mich für einen Mac Mini als Ersatz entschied, konnte ich meine bisher verbauten Terrabyte-Platten nicht mehr nutzen.

Ich benötige jedoch deutlich mehr als die verbauten 320GB. Ich könnte dem Mac 750GB unterjubeln (die max. Bauhöhe von 9,5cm limitiert hier die Auswahl an 2,5″ Platten extrem), aber selbst das wäre noch zu wenig. Außerdem hatte ich noch 2 halbwegs neue 1,5TB Platten aus meinem alten Rechner, die ich ungern in die Ecke legen wollte. Die Lösung war also ein NAS (Network Attached Storage).

Die Anforderungen an das NAS stiegen schnell. Was nützen mir 2 Platten in einem RAID-0 Verbund? Warum nicht gleich 3 oder 4 Platten und dann gleich ein RAID-5, damit auch etwas Redundanz gegeben ist. Fertige NAS-Lösungen gibt es schon ab 300 €. Wühlt man sich aber durchs Netz findet man schnell heraus, dass diese “billigen” Lösungen nicht sonderlich viel taugen. Zum einen sind sie laut. Das fällt für mich aus, da das NAS im Wohnzimmer stehen soll und lautstärke dort sicher nicht angebracht ist. Die Geräte, die schon eher meine Anforderungen erfüllen, liegen dann preislich jedoch schnell bei 400 oder 500 €. Ohne Platten versteht sich.

Also blieb nur noch die Möglichkeit, sich ein NAS selbst zusammenzubauen, welches zum Ersten leise ist, zum Zweiten nicht allzu teuer und natürlich sollte auch sich auch der Stromverbrauch in Grenzen halten.

Darum soll es in den nächsten Beiträgen gehen — welche Komponenten habe ich warum verbaut. Welche Probleme gab es und wie hab ich sie gelöst.

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